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Havanna - lebensfreudige Hauptstadt Kubas
Havanna ist die Stadt in Kuba, die zu jeder Tageszeit unbegrenzten Charme und Lebensfreude offenbart. Leidenschaft, Tanz und Musik verbunden mit karibischem Lebensgefühl bietet Havanna, die beliebteste Stadt Kubas. La Habana, die alte Stadt in Kuba, beeindruckt ihre Besucher mit zahlreichen Plätzen mit wunderbaren monumentalen Gebäuden an großen Boulevards und sehenswerten Museen.
San Cristobal de la Habana wurde sie von den Spaniern genannt, als sie sie gründeten. Koloniale Bauwerke wechseln sich mit manchem amerikanischen Hochhaus ab, deren Menge glücklicherweise begrenzt ist. Havanna ist berühmt für seine Hotels und Restaurants, Destillerien und Zigarrenfabriken und natürlich wegen dem unverwechselbaren und einzigartigen Lebensgefühl.
Aus Graham Greens Roman ist das 1875 erbaute Hotel Inglaterra in Havanna bekannt, das am Parque Central gelegen ist und eines der bedeutendsten Exemplare kubanischer Bautradition ist. Es bezaubert durch seine neoklassizistische Fassade ebenso wie durch seine farbigen Bleiverglasungen und Kachel-Mosaiken, die im maurischen Stil unter prächtigen Deckenornamenten zu bewundern sind. Kubanisches quirliges handelsfreudiges Stadtleben empfängt den Gast am Parque Central, wo vom Mädchen bis zur Zigarre alles angeboten wird. Mitten drin steht die Statue des kubanischen Helden José Marti. Gegenüber lässt sich das prachtvolle Teatro Garcia Lorca bewundern und bietet Augenschmaus mit seinen Ornamenten und Figuren. Innen locken Aufführungen der kubanischen Staatsoper und des Nationalballetts. Bekannte Größen wie Caruso haben hier schon die Zuhörer verzaubert und in ihren Bann gezogen.
In der lebensfreudigen Stadt findet sich eine Nachbildung des Washingtoner Capitols, das Capitolio Nacional, das heute als Teil der Universität im Bereich Naturgeschichte und als Museum genutzt wird. An der Uferpromenade Malecon finden sich aufregende Blicke auf das einstige berühmte Mafia-Hotel und Paradies für Spieler, das Hotel Nacional nahe des Botschaftsviertels.
Sehenswert ist der Cementerio Cristobal Colón, eine Nekropolis Havannas. Mausoleen und Tempel, Engelskulpturen an Grabmälern, Figuren und Madonnen und prachtvolle Ornamente aus farbigen Natursteinen zieren diesen Friedhof und lassen ihn als einen der schönsten seiner Art berühmt werden.
Sozialistisches findet sich am Plaza de la Revolutión, dem einstigen Platz der Aufmärsche und Kundgebungen mit seinem beeindruckenden Martimonument, auf das Che Guevara von der Fassade des Innenministeriums blickt.
Die Altstadt Havannas hat die UNESCO zu Recht zum Weltkulturerbe erklärt. Die Habana Vieja zeigt das größte zusammenhängende Bauensemble Mittelamerikas im kolonialen Baustil. Hier lebt Kubas Vergangenheit an jeder Ecke und verzaubert seine Gäste im Anblick verspielter Barockfassaden, Plazas und Arkaden. Hier ist noch nicht alles durchsaniert und das Leben zeigt sich in seiner Vielfältigkeit und Schönheit zum Beispiel in den großartigen Straßen Calle Mercaderes oder in der Calle de los Oficios.
An der Plaza de Armas findet sich der Gründungsplatz El Templete, wo in der dorischen Kapelle die erste Gründungsmesse im Jahre 1509 abgehalten wurde. Davor lässt sich ein magischer Baum bewundern, den einmal jährlich in guter alter Tradition die Wünsche der Menschen zieren. Carlos Manuel de Cêspedes schenkte im Jahre 1868 Kuba die Unabhängigkeit und den Sklaven ihre Freiheit und ihm zu Ehren ist hier ein Denkmal errichtet.
Immerhin gilt er als Vater der Nation, dem José Marti ebenso folgte wie Antonio Marceo oder Máximo Gómez, die in seinen Fußstapfen ebenfalls sich als Helden der Freiheit Kubas verdient machten. In altem Charme präsentiert sich hier auch das einstige Adelsleute empfangende Hotel Santa Isabel, das sich mittlerweile zum 5-Sterne-Luxus-Palast entwickelt hat. Einen Besuch wert ist das Museum, das Stadtgeschichte in kubanischer Art präsentiert, das Palacio de los Capitanes Generales. Unweit befindet sich die Kathedrale Havannas, die zum Besuch auffordert.
In der Bodeguita del Medio darf auf Hemmingways Spuren auch der Mojito probiert werden, während aus den Straßen die Töne des überall gespielten Son erklingen, in dem es sich wiegend weitergehen oder staunend niedersetzen lässt. Kleine Restaurants laden hier zum Verweilen und Genießen.
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