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Stadt Baracoa auf Kuba


Baracoa – hier beginnt Kuba und endet es auch, in vielfältiger Weise. Die Stadt befindet sich ganz im Osten des Landes, sie ist ein ganz besonderer Platz in der Geschichte Kubas: Im Jahre 1492 landete Christopher Kolumbus hier in der Nähe, etwa 20 Jahre später gründete Diego Velàquez eine erste spanische Siedlung.
Erst seit den 60er Jahren der 20. Jahrhunderts besteht eine Straßenverbindung zum Rest des Landes, davor war Baracoa nicht auf dem Landweg erreichbar. Dies führte dazu, dass zahlreiche Bauwerke unversehrt blieben, auch hat sich ein ganz spezielles Flair bis heute erhalten.


Diese Stadt in der Provinz Guantánamo beherbergt unzählige Sehenswürdigkeiten, einen ersten Überblick kann man sich während eines Spazierganges durch ihre Strassen und Gassen verschaffen. Die kleineren Straßen und engen Gassen versprühen einen ganz eigenen Charme, den es zu entdecken gilt. Etwas belebter geht es direkt im Stadtkern zu. Die Plaza de la Independencia ist einer der zentralen Plätze und ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Fremde.

 

 

 

Hier befindet sich die „Cathedral Nuestra Senora de la Asunción“, welche sowohl von außen wie auch von innen einen unbeschreiblichen Anblick liefert. Besucher können stundenlang in ihr verweilen, die zahlreichen Schmuckstücke bewundern oder zur Ruhe kommen. Interessant ist auch ihre Entstehungsgeschichte: sie entstand aus der ersten Kirche der Stadt, welche auf dem Wohnhaus Christopher Kolumbus erbaut wurde.


Die Besichtigung der zwei Festungen von Baracoa lohnt sich sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene. Am Berghang über den Dächern Baracoa befindet sich die „Fortaleza la Matachíne“, eine etwas kleinere Festung stellt die „Fortaleza la Punta“ dar. Beide bringen ihren Besuchern einen Teil der Geschichte Kubas in einer ansprechenden Weise und direkt vor Ort näher.


Das Hotel „La Russa“ war lange Zeit das einzige Hotel Baracoas, hier wohnten die Revolutionäre Che Guevara sowie Fidel und Raúl Castro, ebenso wie Persönlichkeiten wie der Schauspieler Errol Flynn und viele andere. Das Hotel spielt zudem eine Rolle in dem Roman von Alejo Carpentier mit dem Titel „La Consegraciòn de la primavera“. Heute laden zahlreiche große und kleine Hotels sowie Pensionen und Privatunterkünfte zur Erholung ein. Die Restaurants und Gaststätten in und um Baracoa bieten überwiegend regionale Küche, typische kubanische Speisen, an. Die Freundlichkeit der einheimischen Bevölkerung fällt während eines Besuches sehr angenehm auf.

 

 


Zahlreiche Strände können von Baracoa aus genutzt werden, die „Playa Manguana“ ist ein sehr beliebter und dennoch nicht überfüllter Strandabschnitt. Hier kann man auch tauchen und die bezaubernde Unterwasserwelt kennen lernen. Wer keine eigene Schnorchelausrüstung dabei hat, kann sich am Strand eine leihen. Die „Playa Duaba“ befindet sich an der Mündung des Flusses Duaba. Jener Strand ist sehr lang, er zeichnet sich durch einen hohen Wellengang aus, was insbesondere Surfer erfreuen wird. Die „Playa Blanca“ in der Nähe Baracoas ist sehr familienfreundlich, ein Abstecher dorthin sei allen Gästen ans Herz gelegt.


Doch nicht nur das Meer, auch geben viele Flüsse der Gegend um Baracoa ihr Gesicht. Dazu gehören der Rio Yumuri und der Rio Toa, welche sich ebenfalls zum Baden sowie für einen Bootsausflug eignen. Neben diesen Gewässern birgt die Gegend um Baracoa viele Ausflugsziele, beispielsweise den „Parque Nacional Alejandro de Humboldt“, er liegt nördlich der Stadt. Von weitem sichtbar ist der Tafelberg, ihn kann man zu Fuß erklimmen. Von seinem Gipfel erhält man eine unbeschreibliche Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung. Dazu gibt es unzählige Wanderrouten, die zu Besonderheiten der dortigen Landschaft und faszinierenden Denkmälern führen. So kann man einen Besuch in Baracoa, diesem geschichtsträchtigen Ort in Kuba ganz unterschiedlich gestalten.


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