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Museo de la revolucion


Im Museo de la Revolucion wird die kubanische Revolution zur Touristenattraktion.

Das Museo de la Revolucion ist ein weltweit einzigartiges Museum, welches dem Besucher die berühmten Taten und Siege der kriegerischen, sozialistischen Bartträger Che Guevara, Camilo Cienfuegos und Fidel Castro näher bringt. Das Museum ist ein preisgekröntes Kulturgut Kubas und wird als eine der wichtigsten, offiziellen Sehenswürdigkeiten Kubas erachtet.

 



Im Museo de la Revolucion lernen Sie endlich, woher der Name Granma stammt.
Zu den Exponaten des Museums gehört nämlich die Original-Granma. Granma ist die Jacht, mit der Fidel Castro und 81 weitere Rebellen im Jahr 1956 nach Kuba reisten, um den Befreiungskrieg gegen Fulgencio Batista zu beginnen. Schon nach kürzester Zeit überlebten lediglich 16 Mann. Heute dient die Granma als Name für die berühmte, offizielle Zeitung Kubas, welche ebenfalls Granma heißt.

Das Museo de la Revolucion ist in einem schönen und wichtigen Bau untergebracht.
Der an der Adresse Refugio No. 1 in der Altstadt Havannas gelegene Museumspalast wurde bereits 1920 fertig gestellt und diente zunächst als Präsidentenpalast. Eine schöne Kuppel und zahlreiche Säle schaffen ein ideales, architektonisch gelungenes Ambiente für ein Museum. 1957 starben hier mehrere zu den Revolutionsstreitkräften zählende Studenten bei dem Versuch, den Diktator Fulgencio Batista im Palast aufzustöbern und zur Rechenschaft zu ziehen.

Im zweiten Stock beginnt der Rundgang mit der Kolonialzeit.
Vier Säle, die ausschließlich der Kolonialzeit (1492-1898) gewidmet sind, ermöglichen einen Rückblick auf die historischen Wurzeln Kubas. Hier wird die Aufmerksamkeit auf das Erbe der spanischen Kolonialzeit, auf die Auswirkungen der Sklaverei und auf den von José Martí 1895 begonnenen Befreiungskrieg gelenkt. 1898 wird Kuba unabhängig.

 



Zweiter Stock: Die Neokolonialzeit.

 


In weiteren Sälen im zweiten Stock wird die Zeit von 1899 bis etwa 1940 dokumentiert, welche auch als Neokolonialzeit bezeichnet wird. Besonders Antonio Guiteras und seine sogenannte Regierung der hundert Tage (1933-1934) werden als Beispiel des antiimperialistischen Kampfes hervorgehoben.

 



Noch im zweiten Stock: Fidel Castros Befreiungskrieg (1956-1959).


In verschiedenen Sälen stehen Ausstellungsobjekte, welche Castros Krieg gegen Fulgencio Batistas Diktatur dokumentieren. Zahlreiche Originalutensilien der Kämpfer von der Sierra Maestra sind ausgestellt. Ein eigener Gedächtnissaal dient als Hommage an die Kämpfer Che Guevara und Camilo Cienfuegos. Eine Skulptur in diesem Saal gehört mit zu den wichtigsten Exponaten.

 



Erster Stock: Die Revolution an der Macht.


In acht Sälen wird die Diktatur Fidel Castros in den Jahren von 1959 bis 1989, also bis zum Ausbleiben der sowjetischen Finanzhilfe, illustriert. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den ersten Jahren von 1959 bis 1962. Erinnerungsstücke des kubanischen Alphabetisierungsspezialisten Conrado Benítez sowie des kubanischen Astronauten Arnaldo Tamayo Méndez sind auch zu sehen.

 



Im Erdgeschoss: Der sogenannte Spezialzeitraum.


Mit dem Begriff Spezialzeitraum, auf spanisch Período Especial, ist die Zeit nach dem Zusammenbruch der Ostblockländer gemeint. Ohne sowjetische Hilfe befindet sich Kuba nun in sehr schwieriger wirtschaftlicher Lage und muss sich selbst irgendwie auf Vordermann bringen trotz des US-Embargos. Hierzu gibt es ein paar Exponate.

 



Im Erdgeschoss: Gut und Böse aus kubanischer Sicht.


Des Weiteren befinden sich im Erdgeschoss zahlreiche Ausführungen zu Che Guevara. Sein tödlich endender Kampf in Bolivien wird heldenhaft dargestellt. In einer Art Schimpfecke wird der Verachtung gegenüber Fulgencio Batista, Ronald Reagan und auch George Bush, dem Vater, Ausdruck verliehen.

 



Das Memorial Granma ist im Freien, außerhalb des Museums.


Im Freien, neben dem Palast, sind weitere militärische Exponate zu sehen, wie zum Beispiel Lastwagen, Panzer, Flugzeuge sowie Reste eines abgeschossenen amerikanischen Spionageflugzeugs. Hinter einer Glasvitrine kann man dann endlich die Granma selbst, also die Jacht, mit der Fidel Castros Karriere als Krieger auf Lebenszeit begann, bestaunen.

 



Das Museum ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 USD. Sehr viele Touristen aus aller Welt besuchen Jahr für Jahr das Museum.


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